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Citroen Luxus-SUV: Ein DS 7 Crossback für den Präsidenten

Das Premium-Modell des französischen Autobauers lässt kaum mehr Wünsche offen.

Französischer Charme, verbunden mit Luxusgefühlen. SN/ds
Französischer Charme, verbunden mit Luxusgefühlen.

Franzosen sollen für ihren Charme bekannt sein, bei Citroëns nun eigenständiger Premiumdivision DS kommt dies bei der Präsentation des DS 7 Crossback ganz gut zum Ausdruck.

Citroen spart nicht an Luxus

Es erscheint nicht allzu übertrieben, dass die Autodesigner in diesem Luxus-SUV mit edlen Materialien wie hochwertigem Leder viel Raffinesse und Liebe zum Detail bewiesen haben. Bei Testfahrten in der Provence überraschte zuerst das enorme Platzangebot im Fond. Kleine Extras wie verstellbare Rückenlehnen runden das Wohlgefühl ab.

Der Französische Präsident bevorzugt auch den DS 7 Crossback

Zufall oder nicht: Bei seiner Amtseinführung im Vorjahr ließ sich der französische Staatspräsident Emmanuel Macron in einem DS-7-Sondermodell über die Champs-Élysées chauffieren.

Der SUV machte die Straßen der Provence unsicher

Die SN-Testfahrten rund um Marseille verliefen naturgemäß weniger spektakulär, wenngleich immer wieder interessierte (Nach-)Blicke im Land der Renaults, Peugeots und Citroëns zu spüren waren. Zu diesem Vergnügen gesellte sich sehr rasch jenes, dieses Luxus-SUV über die schmalen Straßen durch die Provence zu steuern. Unter der Haube werkte der international viel gelobte Vierzylinder-Pure-Tech-Benziner mit 225 PS in Kombination mit dem Achtgang-Automatikgetriebe.

Reduzierung des Schadstoffausstoßes

"Alle für den DS 7 Crossback verfügbaren Motoren erfüllen bereits heute die ab 1. September 2019 verbindliche Abgasnorm Euro 6d-Temp", klärte Pressesprecher Christoph Stummvoll auf. Außerdem verfüge der DS 7 über eine acht Jahre lang währende DS-Assistance, die für problemlose Pannenhilfe sorge, sollte es einmal erforderlich sein. Zudem gebe es beim Pure-Tech-Benziner einige Neuerungen, die eine noch deutlichere Reduzierung des Schadstoffausstoßes, unabhängig von den realen Einsatzbedingungen, gewährleisteten: Es gebe einen Benzinpartikelfilter, verbesserte Katalysatorfunktionen sowie einen Sauerstoffsensor der neuesten Generation, der für eine optimale Verbrennung sorge.

Ab Herbst gibt es neue Modelle am österreichischen Automarkt

Derzeit werden in Österreich zwei Benziner mit 225 bzw. 180 PS sowie zwei Dieselaggregate mit 130 bzw. 180 PS angeboten. Ab Herbst soll es einen DS 7 Crossback mit Allradantrieb und einem Benzin-Hybrid-Motor mit einer Leistung von 300 PS geben.

Beim Preis und der Ausstattung ist noch Luft nach oben

Bleibt zum Schluss noch die Frage, wie viel Geld man für diesen französischen Luxus ausgeben möchte. Der Einstieg beginnt bei 36.190 Euro für ein Dieselmodell, der 225-PS-Benziner startet bei 43.190 Euro. Auch wenn die Serienausstattungen bereits viele Erwartungen erfüllen, gibt es je nach Ausstattungslinien noch Luft nach oben. Angefangen bei einem Park-Assistenten, Massagesitzen vorn, aktivem LED-Licht und vielem mehr. Das Navi von Tomtom spielt auch alle Stückerl: Staus werden in Echtzeit samt zu erwartendem Zeitverlust angezeigt, fixe Radarkästen ebenfalls.

Aufgerufen am 16.12.2018 um 09:20 auf https://motor.sn.at/autotest/citroen-luxus-suv-ein-ds-7-crossback-fuer-den-praesidenten-29101309

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