Autotest

Der Ford Fiesta ST strahlt mit neuem Design und neuer Technik

Der neue Ford Fiesta ST garantiert Kart-Feeling, das man bisher nur von Mini kannte. Doch das Auto hat noch einiges mehr an Neuheiten zu bieten.

Es gibt Autos, in denen man das Radio besonders laut stellt, weil die Nebengeräusche Unbehagen auslösen. Und es gibt Autos, in denen man das Radio bewusst abdreht, um vorn den kernigen Motor und hinten aus den verchromten Auspuff-Endrohren dieses herrliche Grummeln zu hören. Zweiteres trifft auf den Ford Fiesta ST zu - eine Fahrspaßmaschine erster Güte.
Seit Sommer ist der Ford Fiesta ST in einer überarbeiteten Version mit neuem Design und neuer Technik erhältlich. Der 1,5 Liter große EcoBoost-Dreizylinder liefert satte 200 PS. Bei einem Leergewicht von 1262 Kilogramm ist jedes einzelne davon eine helle Freude. Das enge Cockpit und das sportlich-straff abgestimmte Fahrwerk garantieren ein Fahrgefühl wie in einem Kart. Ein Feeling, das bisher einzig und allein Mini für sich beansprucht hat.

Das "Performance-Paket"erhöht den Fahrspaß

Ein um 950 Euro verfügbares "Performance-Paket" - bestehend aus einem mechanischen Sperrdifferenzial für die angetriebene Vorderachse, einer Launch Control für Drag-Starts und einer Sportanzeige - sowie drei per Tastendruck auswählbare Fahrdynamik-Programme erhöhen noch einmal den Fahrspaß. Zur Verfügung stehen die Modi Normal, Sport und Rennstrecke.
Der ST sprintet in nur 6,5 Sekunden von null auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 232 km/h. Und ab dem Sportmodus ist, sobald man den Fuß vom Gas nimmt und in den nächsten Gang schaltet, dabei ein Grummeln zu hören, das süchtig machen kann. Nach dem Motto: Ein bisschen Spaß muss sein. "Wer wissen möchte, was wir unter dem Begriff ,ST' - Sport Technologies - verstehen, sollte einmal den neuen Fiesta ST fahren", macht auch Leo Roeks, Direktor von Fords Performance-Abteilung, Werbung für seine neue Fahrspaßmaschine.

Der Ford Fiesta ST in alten und neuen Farben erhältlich

Ford bietet den neuen Fiesta ST als Drei- und als Fünftürer an. Beide Karosserieversionen sind in den Lackierungen Frost-Weiß, Race-Rot, Iridium-Schwarz, Polar-Silber sowie Magnetic-Grau lieferbar. Hinzu kommen die Lackierungen Performance-Blau, das ist eine komplett neue Mischung, sowie Blizzard-Grau, das ist eine aufwendige Vierschicht-Lackierung.

Im Test: Ford Fiesta ST

Motor/Fahrwerk: 1,5-Liter-Dreizylinder, Hubraum 1497 ccm, 147 kW/200 PS bei 6000 U/min, 290 Nm bei 1600 bis 4000 U/min, Sechsgangschaltung, Frontantrieb, ST-Sportfahrwerk.
Maße/Gewichte: L/B/H 4068/1941/1469 mm, Radstand 2493 mm, Laderaum 269-1093 l, Leergewicht 1262 kg, zulässiges Gesamtgewicht 1635 kg.
Fahren/Verbrauch: Spitze 232 km/h, Beschleunigung auf 100 km/h 6,5 Sek., Verbrauch kombiniert: 6,0 l (136 g CO2), im Test 7,7 l.
Preis: Einstieg: 23.350 Euro, Testwagen inkl. Extras: 29.498 Euro.

Aufgerufen am 21.02.2019 um 02:36 auf https://motor.sn.at/autotest/der-ford-fiesta-st-strahlt-mit-neuem-design-und-neuer-technik-53788486

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