Autotest

Der Seat Arona ist ein Star aus der dritten Reihe

Die Neuauflage des Seat Arona bietet kaum Schwächen.

Kein Hingucker ersten Ranges, aber ein schmuckes Kompakt-SUV: der Arona. SN/mrazek
Kein Hingucker ersten Ranges, aber ein schmuckes Kompakt-SUV: der Arona.

Man muss kein Popstar sein, um eine gewichtige Rolle zu spielen. Das beweist der Seat Arona seit seiner Einführung im Jahr 2017. Mit weltweit mehr als 350.000 verkauften Modellen ist das kleinste SUV eine wichtige Säule der spanischen Marke.

Das aktuelle Facelift fällt äußerlich überschaubar aus: Neben den nun serienmäßigen LED-Scheinwerfern erkennt man den Neuen am ehesten am neuen Modellschriftzug in Schreibschrift. Innen weht hingegen ein frischer Wind. Rund um das markentypische Touchscreen-Display, das etwas nach oben versetzt wurde, fällt die Bedienung der wichtigsten Funktionen per Knopf, Touch oder Sprachsteuerung meistens äußerst leicht.

Ein Argument für den Arona ist der kleine, aber drehfreudige Dreizylinder-Benziner. Seine 110 PS reichen locker für den Alltag, wer brav im Eco-Modus fährt, kommt auf vertretbare 6,3 Liter Durchschnittsverbrauch. Einziges Manko: Im Fond geht es etwas eng zu.

IM TEST



Seat Arona Xperience EcoTSI

Kompakt-SUV, Dreizylinder-Benziner, 81 kW/110 PS, 7-Gang-DSG, Frontantrieb. Normverbrauch 6,0 l/100 km (127 g CO2/km) Testverbrauch: 6,3 l. Preis: ab 27.861,12 Euro, Testfahrzeug 31.283,01 Euro.

Was gefällt:
Die Unaufgeregtheit eines praktischen SUV.

Was weniger gefällt:
Die knapp 32.000 Euro fühlen sich irgendwie nicht ganz so günstig an.

Was überrascht:
Dass es in Zeiten wie diesen noch Facelifts gibt, die Evolution statt Revolution bieten.

Perfekt für:
Seat-Aficionados ohne Großfamilie.

Aufgerufen am 21.05.2022 um 11:37 auf https://motor.sn.at/autotest/der-seat-arona-ist-ein-star-aus-der-dritten-reihe-120566653

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