Autotest

Mit dem Seat Tarraco ist Seats SUV-Trio nun komplett

Nach dem kleinen Seat Arona und dem mittleren Seat Ateco kommt im Februar auch der große Seat Tarraco. Somit sind allere guten Dinge drei - auch SUVs.

Bei Seat ist das Selbstbewusstsein eingekehrt. Das basiert auf seit Jahren steigenden Absatzzahlen, die in manchen Ländern - z. B. Österreich und Deutschland - richtig spektakulär ausfallen, zunehmenden Marktanteilen und dem lang angestrebten Erreichen der Gewinnschwelle im Vorjahr.
Man traut sich deshalb auch etwas in Martorell und erwischte den Aufsprung auf den weltweiten SUV-Boom punktgenau - zuerst mit dem mittelgroßen Ateca, dann mit dem kleinen Arona. Und nun, will heißen ab Februar bei den Händlern und schon bestellbar, komplettiert das große Ding das Trio: Der Tarraco, benannt (nach Publikumsbefragung) nach dem römischen Namen von Tarragona.

Seat hat keine Angst vor der Konkurrenz

Dass im eigenen Konzern in dieser Klasse schon die Brüder VW Tiguan Allspace und Škoda Kodiaq erfolgreich Kunden fanden, wird bei den Spaniern und ihren nicht wenigen deutschen Technikern nicht als Hemmschuh oder zeitlicher Nachteil gesehen: Denn Seat überzeugte viele Kunden zuletzt gerade wegen des eigenen, jugendlich-sportlichen Designs, und das hat auch der Tarraco zu bieten. Und auch eine hausinterne "Kannibalisierung" des Alhambra (des anderen Raum-Fahrzeugs) wird nicht erwartet: "Wir haben das Thema auch intern diskutiert, aber wir glauben: Die Zielgruppen sind sehr unterschiedlich. Der Tarraco spricht sportliche, leidenschaftlichere Käufer an, der Alhambra bleibt das Vernunftauto", sagt Chefentwickler Stefan Schawe.

Der Seat Tarraco bietet vie Platz

Weil der Tarraco mit über 4,7 Metern Länge und 2,8 Meter Radstand (bei kurzen Überhängen) ziemlich groß geworden ist, wird er auch als Siebensitzer angeboten, kann damit sehr variabel im Innenraum sein und bis zu 1920 Liter Laderaum bieten. Mit digitalem Cockpit, einer Reihe von teils neuen Assistenten (z. B. Stau-, Notfall-, Anhängerassist), Progressivlenkung, Konnektivität, Voll-LED-Licht, zahlreichen Lasersensoren und Kameras ist der Tarraco ein Fahrzeug auf aktuellstem Stand.

Der Motor

Die Turbobenziner kommen mit 150 PS (1,5 Liter/Sechsgang manuell, Frontantrieb) oder 190 (2,0/Siebengang-DSG, Front- oder Allrad). Die Zweiliter-Turbodiesel haben 150 (manuell oder DSG, Front- oder Allrad) oder 190 PS (DSG, Allrad). Die Plug-in-Variante kommt 2020, "der Diesel wird aber auch dann weiter angeboten", bestätigt Schawe.

Der Preis

Österreich-Preise ab 33.490 Euro (TSI) bzw. 37.790 (Diesel), mit Boni und als Einführung bis Ende Februar ab 29.990 - da gibt es einen E-Scooter noch dazu!

Aufgerufen am 22.01.2019 um 11:47 auf https://motor.sn.at/autotest/mit-dem-seat-tarraco-ist-seats-suv-trio-nun-komplett-62044120

Kommentare

Schlagzeilen