News

Dacia: Das Bestreben, der Klassenbeste zu sein

Das gestiegene Selbstbewusstsein bei Dacia zeigt sich beim überarbeiteten Duster.

Frisches Design, verlässliche Technik: der neue Dacia Duster. SN/dacia
Frisches Design, verlässliche Technik: der neue Dacia Duster.

Wie die Zeit vergeht: Die Premiere des ersten Dacia-SUVs ist schon wieder elf Jahre her. Und seit 2010 verkaufte die rumänische Renault-Tochter bis Ende August schon 1,94 Millionen Stück, sodass man bald die zwei Millionen feiern kann. Kein Wunder also, dass Markenchef Denis le Vot den Duster als "Säule" und "Ikone" bezeichnet. Die zweite Generation, die Anfang 2018 debütierte, wird nun mit einem Facelift aufgewertet - und auch ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe wird dabei in einer Version (Linie Prestige, 150-PS-Turbobenziner) erhältlich sein.

Duster soll bester SUV unter Nicht-Spezialisten werden

Mittlerweile sind die Ansprüche bei Dacia mit den Verkaufserfolgen - man sieht sich als Europas führende Marke bei Privatkunden - gestiegen. "Der Duster soll das beste SUV unter den Nicht-Spezialisten sein", fordert der Markenchef. Ja, Allrad gibt es in drei Ausstattungen mit dem 115-PS-Diesel und in der Toplinie auch mit dem großen Benziner, allerdings jeweils mit Sechsgangschaltung. Und dass der geliftete Duster auch bei dezenten Geländeübungen etwas leistet, war bei Testfahrten rund um Paris deutlich zu merken. Schrägfahrten, Steilhang auf und ab, Wankstabilität - alles kein Problem. Und das alles wird auch optisch sichtbar gemacht: Denn in den 4x4-Versionen wird ein spezieller Monitor mitgeliefert, der Seitenneigung, Steigung und Gefälle, Kompass, Höhenmeter- und Höhenunterschiedsanzeige darstellt und die Daten nach der Fahrt auslesbar macht.

Design, Motorisierungen & Mediasysteme

Wie üblich bei einer Auffrischung wurde auch beim Duster am Design gefeilt, das macht sich im Grill, in den LED-Scheinwerfern, im Tagfahrlicht und in den Heckleuchten mit neuer Signatur bemerkbar. Und es gibt dezente Hinweise auf die kommende, völlig neu aufgestellte Markenidentität, denn im Grill und am Heck wird dann auch das neue, grafisch interessante Logo platziert sein. Für eine bessere Aerodynamik und damit weniger Verbrauch sorgen neue Räder und der verlängerte Dach-Heckspoiler. In Summe verringern diese Modifikationen den CO2-Ausstoß um bis zu 5,8 Gramm pro Kilometer. Im Innenraum wurden die Sitzbezüge erneuert, die Kopfstützen ergonomischer. Die neue, hohe Mittelkonsole bietet eine breite Armauflage, die längs verschiebbar ist. In den besseren Ausstattungen gibt es USB-Anschlüsse auch im Fond. Zwei Media-Systeme stehen nun zur Auswahl, Media Display und Media Nav, jeweils über Acht-Zoll-Bildschirm. Ersteres bietet Bluetooth, DAB-Radio, USB und die Spiegelung des Smartphones, bei Letzterem kommen Navigation und kabellose Konnektivität hinzu. An Motorisierungen stehen der 115-PS-Turbodiesel (124 bis 138 Gramm CO2) und die drei Benziner mit 90, 130 und 150 PS (137 bis 152 Gramm) zur Wahl. 2022 wird Dacia mit dem Duster Extreme ein limitiertes Sondermodell bringen. Elektrifizierung ist noch nicht in Sicht, die wird beim neuen Siebensitzer Jogger ab 2023 als Vollhybrid erhältlich sein. Damit können die Preise der Verbrenner niedrig gehalten werden: Duster mit 90-PS-Benziner ab 14.390, Diesel ab 17.290, 150-PS-Benziner mit Doppelkupplungsgetriebe ab 21.690 und 4WD ab 19.290 mit Diesel. Alle Versionen sind bestellbar.

Aufgerufen am 24.10.2021 um 04:34 auf https://motor.sn.at/news/dacia-das-bestreben-der-klassenbeste-zu-sein-110450857

Kommentare

Schlagzeilen