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Dacia Spring: Der Frühling kommt

Das Erwachen bei Dacia geschieht elektrisch - mit dem Spring. Damit werden Kunden angesprochen, die elektrisch und preisgünstig fahren wollen.

Bald das günstigste Elektroauto in Österreich: der Dacia Spring.  SN/dacia
Bald das günstigste Elektroauto in Österreich: der Dacia Spring.

Elektromobilität aktuell: Oft dicke SUVs, schwer, leistungsstark, teuer - für exklusive Kunden. Doch es geht auch anders. Sagt Dacia. Das rumänische Mitglied der Renault-Gruppe will mit dem Spring den Gegenbeweis antreten: Klein, leicht, auf Stadtfahrten ausgerichtet, wie bei der Marke insgesamt Schwerpunkt auf Privatkunden und wie immer kostengünstig.

Pre-order für den Dacia Spring in Österreich ab 6. April möglich

Zum Frühlingsbeginn am Samstag wird in einigen europäischen Ländern die Werbekampagne für das "Frühlingsmodell" gestartet, in Österreich zieht man am 6. April nach. Dann wird auch die "Pre-order"-Möglichkeit online gehen, mit der man sich für eine Probefahrt (ab Mitte Juni) anmelden kann. Bestellstart wird voraussichtlich im Mai sein. Wichtig zu wissen: Jeder heimische Dacia-Partner wird den kleinen Elektrischen anbieten - mit eigens geschulten Mitarbeitern in Verkauf und Service.

Made in China mit Europa-Ausrichtung

"85 Prozent unserer Kunden sind Private, das wird auch beim Spring so bleiben", sagt Markenchef Denis Le Vot. Beim Spring bedient sich Dacia sowohl der Elektroerfahrung im Konzern (Renault, Nissan) als auch der Routine der Chinesen, denn der Spring wird in Shiyan in der Provinz Hubei gebaut - von wo auch die Batterien kommen. Doch Le Vot betont im Gespräch mit den Mitgliedern der paneuropäischen Autobest-Jury: "Es wurden Innen- wie Außendesign, Sicherheitsfeatures usw. ganz auf den europäischen Kunden ausgerichtet."

Dacia Spring - das Auto für die Stadt

Dass Dacia bewusst ins in Europa eigentlich nachlassende A-Segment mit der Elektropremiere geht, verteidigt Marketingleiter Xavier Martinet: "Das Segment verliert nicht wegen der Nachfrage, sondern wegen der immer weniger werdenden Angebote."

Dacia richtet den Spring bewusst auf die Stadt aus: Da helfen die Ausmaße (3734 mal 1770 mal 1516 Millimeter) des Viersitzers, der innen noch genug Platz und 290 Liter Kofferraum bietet. Mit 33 Kilowatt (44 PS) muss das 970 Kilogramm leichte Stadtauto auskommen, 210 davon gehen auf die 27,4-kWh-Batterie (auf die es acht Jahre Garantie gibt). Die Ladung über eine 7,4-kW-Wallbox dauert unter fünf Stunden, Schnellladung (gegen Aufpreis) geht bei 30 kW unter 90 Minuten. Die Reichweite nach WLTP wird mit 230 Kilometern angegeben, im reinen Stadtverkehr sogar mit 305. "Unsere Zielgruppe bewegt sich in der Stadt, mit dem Spring wird man nicht in den Familienurlaub fahren", gibt Denis Le Vot zu.
Die Dacia-Chefs verweisen auch auf die günstigen Unterhaltskosten, die sie mit zwei Euro pro 100 Kilometer als ein Viertel eines Verbrenners angeben. Der Preis in Österreich wird mit dem Kampagnenbeginn im April publiziert, in Frankreich kostet der Spring ohne Förderungen 16.700 Euro. Es wird die Basisversion und die Businessvariante geben, dazu wird 2022 eine Klein-Lkw-Version mit einem Kubikmeter Laderaum kommen.

Der Spring basiert auf dem für China gebauten Renault City K-ZE und der auf den für Indien und Brasilien auf der CMF-A-Plattform produzierten Kwid. Im Spring sind dann sechs Airbags, Notbremsassistent, Klima und mehr selbstverständlich. Und so sagen die Dacia-Chefs: "Verlässlich, preiswert, kosteneffizient, das waren die Maxime. Wir bieten mit dem Spring das erschwinglichste Elektroauto an." Nachsatz: "Der Spring ist ein Gamechanger." Eh klar. Auf den Frühling warten (fast) alle.

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