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Die japanischen Hersteller geben bei der Elektrifizierung Gas

Honda zeigt in Tokio den neuen Jazz als Hybrid, Mitsubishi zeigt ein Elektro-SUV.

Nicht weniger als sechs neue elektrifizierte Modelle in den nächsten 36 Monaten kündigt Honda auf der Tokyo Motor Show an - und forciert damit seine E-Offensive, die hauptsächlich auf Europa abzielt. Bis zum Jahr 2022 sollen somit alle Volumensmodelle mit einem elektrischen Antrieb - also zumindest Hybrid-Motoren - ausgestattet sein. Damit liegt man schneidige drei Jahre vor der bereits vor drei Jahren avisierten Frist bis 2025. Darüber hinaus gibt Honda seine Zusammenarbeit mit dem europäischen Energieriesen Vattenfall bekannt. Gemeinsames Ziel ist die Einführung flexibler Energietarife, die speziell auf die Besitzer von Elektrofahrzeugen zugeschnitten sind.

Unter dem Namen e: Technology werden bei Honda zukünftig weltweit alle Hybriden und E-Autos zusammengefasst. Den Anfang macht der in Tokio erstmals vorgestellte neue Jazz. Das B-Segment-Modell wird voraussichtlich Mitte 2020 in Europa debütieren und mit dem neuen Two-Motor-Hybridantrieb erhältlich sein, der für ein E-Auto-ähnliches Fahrgefühl sorgen soll. Technisch ident ist die ebenfalls vorgestellte Crosstar-Version, die mit höherer Sitzposition und einem eigenständigen Design punkten möchte. Zusätzlich zum bereits bekannten Honda e sollen noch ein weiteres batterieelektrisches Modell sowie diverse Hybridfahrzeuge folgen.

Gleich zwei Weltpremieren zeigt Mitsubishi in Tokio: Zum einen die K-Car Studie Super Height K-Wagon Concept, ein elektrisches Kleinstfahrzeug in der Tradition der japanischen K-Cars, die maximal 3,39 Meter lang und 1,47 Meter breit sein dürfen. Aus europäischer Sicht ist die Konzeptstudie MI-TECH CONCEPT interessant. Das futuristische SUV zeigt neben einem neuen, verkleinerten Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang auch ein elektrisches Allradsystem namens "Quad-Motor" mit vier E-Motoren, das für alle Räder stets eine optimale Drehmoment-Verteilung sicherstellt. Anstelle eines konventionellen Benzinmotor-Generator-Systems verfügt das Konzept über ein Gasturbinen-Generator-System, was sowohl im elektrischen Fahrmodus als auch im Serienhybrid-Modus eine homogene, E-Auto-typische Charakteristik aufweisen soll.

Quelle: SN

Aufgerufen am 21.11.2019 um 10:35 auf https://motor.sn.at/news/die-japanischen-hersteller-geben-bei-der-elektrifizierung-gas-78413941

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