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Mach-E: Das Muscle Car wird zum Elektro-SUV

Nach 56 Jahren Markenhistorie macht Ford den Mustang zu einem elektrischen Crossover-SUV. Der Fünftürer mit einer Reichweite von maximal 610 Kilometern soll Mitte 2021 nach Österreich kommen.

Der neue Ford Mustang Mach-E kommt Mitte 2021 auch nach Österreich. SN/ford
Der neue Ford Mustang Mach-E kommt Mitte 2021 auch nach Österreich.

Lang hat es gedauert, bis sich die traditionsreichen US-Autoriesen General Motors und Ford der Elektromobilität zugewendet haben. Nun allerdings gibt man in Detroit endlich Starkstrom. Im Rahmen einer weltweiten virtuellen Pressevorstellung wurde das erste Volumensmodell von Ford mit rein elektrischem Antrieb präsentiert: der Mach-E.

Daten & Fakten beeindrucken

So gewagt die Strategie auch erscheint, dem 4,71 Meter langen und 1,88 Meter breiten Elektro-SUV den Namen einer wahren Muscle-Car-Legende zu geben, so ambitioniert lesen sich die Daten und Fakten zu dem Modell, das voraussichtlich ab Mitte 2021 zu Preisen ab unter 50.000 Euro auch in Österreich erhältlich sein wird. Bereits die Basisversion des Ford Mustang Mach-E leistet 269 PS, am anderen Ende des Leistungsspektrums bildet der Mach-E GT mit 487 PS die Topversion für voraussichtlich rund 65.000 Euro.

Je nach Motorisierung und Modell ist das rein elektrische Crossover-SUV mit Platz für fünf Erwachsene wahlweise mit Antrieb und Motor im Heck oder mit zwei Motoren und Allradantrieb. Die 288 Lithium-Ionen-Zellen der Standardausführung bieten eine Kapazität von 68 kWh und eine Reichweite von bis zu 440 Kilometern laut WLTP. Die Kombination aus der optionalen Range-Extender-Variante mit 88 kWh und Heckantrieb soll laut Werksangaben eine Reichweite von bis zu 610 Kilometern gemäß WLTP ermöglichen. Die Höchstgeschwindigkeit des Mach-E ist auf 180 Kilometer begrenzt, beim Laden ist er dafür umso schneller: Hier beträgt die maximale Leistung 150 Kilowatt. Beim Modell mit dem größten Akku reichen damit im Durchschnitt bereits zehn Minuten an der Schnelladestation, um genug Energie für weitere 119 Kilometer nachzuladen. Stichwort Laden: Beim Kauf eines Mach-E erhalten Ford-Kunden zudem das Recht auf freien Zugang zu über 175.000 Ford-eigenen Ladestationen in ganz Europa. Als Gründungsmitglied des IONITY-Schnelllade-Netzwerks können zukünftige Mach-E-Fahrer dieses im ersten Jahr zu einem vergünstigen Tarif nutzen.

Service-Angebot ähnelt Premiummarken

Nicht nur das Fahrzeug als solches mit Platz für fünf, bis zu 1420 Litern Ladevolumen (bei umgeklappten Rücksitzen) und intelligentem Navigationssystem, das jederzeit die verbleibende Restreichweite kalkuliert, auch die dazugehörigen Services erinnern stark an das Angebot, das E-Auto-Fans auch bei Tesla oder den deutschen Premiummarken geboten bekommen. Drei verschiedene Fahrmodi, einen digitalen Schlüssel oder das obligatorische One-Pedal-Driving gibt es damit auch bei Ford. Besonders stolz ist man auf die jüngste Version des SYNC-Systems, das mittels kabelloser Funk-Updates regelmäßig aktualisiert und mit neuen Funktionen versorgt werden soll.

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