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Mercedes C-Klasse setzt Maßstäbe in der Mittelklasse

Die neue Generation der Mercedes-Benz C-Klasse kommt wahlweise als Mild- oder Plug-in-Hybrid.

Augenschmaus und technisches Schmankerl. SN/mercedes
Augenschmaus und technisches Schmankerl.

Angesichts der Vielzahl an Elektroneuheiten, die Mercedes im laufenden Jahr bereits präsentiert hat, hat man die traditionellste aller Baureihen (fast) aus dem Blick verloren. Dabei zeigen die Erfinder des Automobils bei der fünften Generation der C-Klasse, dass es selbst bei nahezu perfekt anmutenden Autos noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt.

Mischung aus Digitalisierung und Retro

Das beginnt im Innenraum, wo man zwar mutig den Weg der Digitalisierung fortschreitet, als Alternative zur Bedienung via hochformatigem Touchscreen aber immer auch noch klug positionierte Tasten anbietet. Wer möchte, kann die neueste Version des Infotainmentsystems MBUX auch mit Sprachsteuerung bedienen. Die Mischung macht's.

Von Grund auf alles neu

Generell beherrscht man in Stuttgart die hohe Kunst, die Fahrzeuge so weiterzuentwickeln, dass man als Gewohnheitstier nicht vor den Kopf gestoßen wird: Im Großen und Ganzen bleibt alles dort, wo es hingehört. Und doch ist in der neuen C-Klasse buchstäblich von Grund auf alles neu. Dank neuer Plattform legt der Radstand mächtig zu, während vor allem der vordere Überhang auf ein Minimum reduziert wird. Auch der Fahrgastraum rückt nach hinten, das alles bringt sowohl bei der Limousine als auch beim praktisch gleich langen T-Modell mehr Fahrdynamik und schaut überdies auch noch besser aus.

Neues bei der Motorenfront

Jede Menge Neuigkeiten gibt es auch von der Motorenfront zu berichten. Ab dem Jahrgang 2021 gibt es nur noch Vierzylinder, wobei die Auswahl mit drei Benzinern (170, 204 oder 258 PS) und zwei Dieseln (200 oder 265 PS) immer noch stattlich ist. Was beim Hubraum verloren geht, wird durch konsequente Elektrifizierung mehr als kompensiert: Alle Motoren kommen serienmäßig als 48-Volt-Mildhybride mit zusätzlichem Elektro-Boost, Segel- und Rekuperationsfunktion. Geschaltet wird stets mittels feiner 9G-TRONIC-Automatik. Später im Jahr folgen die Plug-in-Hybride, wobei Mercedes seiner Sonderrolle treu bleibt und sowohl Benziner als auch Diesel zum Anstecken anbietet. Die rein elektrische Reichweite soll in beiden Fällen 100 Kilometer betragen. Heckantrieb ist Serie, Allrad bleibt Option. Die Preise beginnen bei 48.410 Euro bzw. 64.600 Euro fürs T-Modell.

Aufgerufen am 02.08.2021 um 09:29 auf https://motor.sn.at/news/mercedes-c-klasse-setzt-massstaebe-in-der-mittelklasse-106525321

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