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"Mit dem Stonic wollen wir aufholen"

Kia liegt in Österreich noch unter den Erwartungen, doch jetzt kommen Neuheiten.

Der Kia Stonic. SN/werkfoto kia
Der Kia Stonic.

Kia hat noch einen ereignisreichen Herbst vor sich. Denn mit dem sportlichen Stinger und dem kleinen SUV Stonic werden zwei völlig unterschiedliche Modelle eingeführt: eines für Liebhaber, das Prestigeobjekt Stinger (in dem Designguru Peter Schreyer noch einmal seine Genialität beweist), und ein Volumensmodell, das in einem der am härtesten umkämpften Segmente antritt. Mit dem Stonic will Kia durch Qualität und Preis seinen Anteil am Kuchen erkämpfen - wie an die 20 Mitbewerber in diesem Segment auch.

"Mit dem Stonic sollten wir zum Jahresende das Niveau von 2016 mit 2,85 Prozent Marktanteil halten können", sagt Österreich-Geschäftsführer Bernhard Denk. Das wären dann in einem rasant wachsenden Markt rund 9500 Einheiten. Der Gollinger hofft auch, den eklatanten Unterschied zwischen Privat- und Firmenkunden halbwegs ausgleichen zu können, denn bei den Privaten halten die Koreaner in Österreich bei vier Prozent, bei Flottenkunden aber nur bei 1,9 Prozent Marktanteil.

Den Sportwagen Stinger, von dem sich Denk einen Absatz von 30 bis 50 Stück im Volljahr erwartet, wird es nur bei ausgewählten Händlern - 17 von 63 - geben, in Salzburg ist die Firma Höller dabei. Elektrifizierung ist für den Stinger nicht vorgesehen. Dafür ist Kia mit dem elektrischen Soul und dem Hybriden Niro, der nun auch als Plug-in mit 50 Kilometern elektrischer Reichweite und später (zweite Hälfte 2018) als reines E-Modell kommt, gut aufgestellt. Dazu gibt es auch die Hybridversion des Optima. Denk: "Bis auf den Stinger wird Elektrifizierung in allen Modellen konsequent vorangetrieben." Damit werde der Hybridanteil von derzeit fünf auf 15 Prozent des Absatzes steigen.

Weitere Kia-Neuheiten: der Proceed als Studie, der Picanto X-Line und der aufgewertete Sorento als GT-Line.

Technische Daten Kia Stonic 1.0 T GDi

Der Kia Stonic gibt sich in den Außenmaßen kompakt, aber mit genügend Platz im Innenraum und für Gepäck. Fahrwerksmäßig gibt es nichts zu bemängeln, und in der Gold-Ausstattungsvariante fehlte nichts was man zum komfortablem Fahren benötigt. Auch der 3-Zylinder Turbo-Benziner gibt sich überraschend laufruhig.

Motor 3 Zylinder, 1,0 Turbo GDi, 120 PS
Max. Drehmoment 172 Nm bei 1500 - 4000 U/min
Testverbrauch/100 km 5,6 L Benzin/100 km
Maße (L-B-H) 4140/1760/1520 mm
Wendekreis 10,4 m
Grundpreis 15.590 Euro
Testwagenpreis 19.790 Euro

Quelle: SN

Aufgerufen am 16.12.2018 um 08:53 auf https://motor.sn.at/news/mit-dem-stonic-wollen-wir-aufholen-41205994

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