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Wie aus einem normalen Rad ein E-Bike wird

Ein Nachrüstsatz verleiht dem bewährten Drahtesel elektrische Zusatzpower. Mit ein paar Handgriffen wird das Fahrrad in ein E-Bike verwandelt.

Alternative: der E-Nachrüstsatz verleiht dem bewährten Drahtesel elektrische Zusatzpower.  SN/pendix
Alternative: der E-Nachrüstsatz verleiht dem bewährten Drahtesel elektrische Zusatzpower.

Der Trend geht zum E-Bike, doch viele zögern noch mit dem Umstieg. Steht doch oft noch ein voll funktionsfähiges herkömmliches Fahrrad in der Garage oder im Keller. Platz ist knapp, also wird der Kauf eines elektronisch betriebenen Rads erst einmal aufgeschoben.

Die Lösung ist ein E-Bike-Antrieb zum Nachrüsten

Der deutsche Hersteller Pendix liefert solche Nachrüstsätze bereits seit einigen Jahren. City-, Trekking- und Mountainbikes können damit mit wenig Aufwand und in kurzer Zeit in ein E-Bike verwandelt werden. Das knapp sieben Kilogramm schwere System besteht aus dem Antrieb, der an den Pedalen eingebaut wird, und einem Akku, der am Trinkflaschenhalter des Fahrrads montiert wird. Es ist also nur logisch, dass der Akku wie eine stylische Trinkflasche aussieht. Ein- und Ausschalten erfolgt ebenso am Akku wie das Einstellen des Modus (Sport, Smart, Eco). Ein Leuchtring zeigt den Akkustand an. Schaltung und Bremse (auch Rücktrittbremsen) können wie gewohnt weiterverwendet werden. Ein Extra-Gadget für den mobilen Menschen: Dank USB-Anschluss am Akku kann während der Fahrt auch das Handy aufgeladen werden. Etwas aufwendiger ist der Einbau des Antriebs, weshalb Pendix die Montage durch einen autorisierten Händler empfiehlt. Das Praktische: Bei abgeschaltetem E-Motor wird das E-Bike wieder zum ganz normalen Fahrrad. Der bei herkömmlichen E-Bikes typische Widerstand im Tretlager fällt weg. Zu Beginn der Fahrt stellt sich das System auf das Tretverhalten ein.

Kein Unterschied zu einem gewöhnlichen E-Bike

Auch in unserem Test war ein kurzes Einfahren notwendig, dann lief der Antrieb wie geschmiert. Wie gewohnt (und gesetzlich vorgeschrieben) schaltet sich der Antrieb ab 25 Stundenkilometern automatisch ab. Die Extra-Power macht sich vor allem beim Anfahren im städtischen Verkehr angenehm bemerkbar. Auch den Sportmodus, der die Tretleistung verdreifachen kann, prüften wir. Fazit: Kein Unterschied zu einem "echten" E-Bike bemerkbar.

Aufgerufen am 23.05.2019 um 10:52 auf https://motor.sn.at/news/wie-aus-einem-normalen-rad-ein-e-bike-wird-70307785

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