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Cupra komplettiert das Elektro-Quartett

Mit dem Cupra Born hat nun auch die vierte Volkswagen-Marke ein E-Auto auf MEB-Basis. Der spanische Cousin des ID.3 kommt mit coolem Design und beeindruckendem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der Cupra Born ist vorn 15 und hinten 20 Millimeter flacher als der VW ID.3. SN/seat
Der Cupra Born ist vorn 15 und hinten 20 Millimeter flacher als der VW ID.3.

Nach VW mit ID.3 und ID.4 sowie dem ID.6 für China, Škoda mit dem Enyaq iV sowie Audi mit gleich zwei Varianten des Audi Q4 e-tron hat nun also auch Seat/Cupra ein Modell auf dem Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB) des Volkswagen-Konzerns. Und so viel steht jetzt schon fest: Das Warten hat sich in diesem Fall wirklich gelohnt. Denn von allen bisher präsentierten Strommodellen der VW-Familie hat der Cupra Born das mit Abstand emotionalste Design.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis des Cupra Born ist beeindruckend

Doch nicht nur die fesche Optik des Born mit seinen Cupra-typischen kupferfarbenen Akzenten, auch das beeindruckende Preis-Leistungs-Verhältnis des vollelektrischen Spaniers dürfte in Zukunft so manchen Elektroskeptiker schwach werden lassen. So wird das ausschließlich in Österreich verfügbare Sondermodell Cupra Born Alpha 150 nach Abzug der staatlichen Förderung sowie des E-Mobilitätsbonus bereits ab 29.990 Euro zu haben sein. Um diesen Kampfpreis bekommen Schnellentschlossene das Modell mit dem mittelgroßen Akku-Pack mit 58 kWh Nettoleistung sowie dem 204 PS starken Permanentmagnet-Motor im Heck, der auf Wunsch bis zu 310 Newtonmeter an die Hinterachse schickt. Als offizielle WLTP-Reichweite gibt Cupra 420 Kilometer an - natürlich nur dann, wenn man den Sprint von 0 auf 100 km/h in nur 7,3 Sekunden nicht allzu oft auf die Probe stellt. Das Sondermodell Cupra Alpha 150 ist übrigens auf 1000 Fahrzeuge limitiert. Und wie man aus dem enormen Verkaufserfolg des Elektrozwergs Seat Mii electric gelernt hat, dessen Restkontingent hierzulande wegging wie die warmen Semmeln, sollten Interessenten eher heute als morgen die 100 Euro fürs Prebooking investieren. Der offizielle Bestellstart fürs Sondermodell ist dann im August, die anderen Motorisierungen (150 und 234 PS) und Akkugrößen (45 und 77 kWh) können dann im vierten Quartal geordert werden. Die tatsächliche Markteinführung erfolgt dann im ersten Halbjahr 2022.

Krönung einer Erfolgsstory

Für den Geschäftsführer von Cupra und Seat in Österreich, Wolfgang Wurm, ist die Vorstellung des Cupra Born im Allgemeinen sowie des Sondermodells Alpha im Speziellen die bisherige Krönung einer beispiellosen Erfolgsstory. So konnten 2021 in Österreich bereits 505 Cupra verkauft werden, was einen Marktanteil von stattlichen 0,6 Prozent für die ab heuer erstmals getrennt von Seat betrachtete Marke bedeutet. Ein Drittel davon entfällt auf Plug-in-Hybride, allein 354 Stück auf den Formentor. Auch bei Seat feiert man mit einem Marktanteil von acht Prozent absolute Rekorde. Damit rangieren die beiden Marken mittlerweile in Sphären, die man ansonsten nur vom spanischen Heimatmarkt gewohnt ist. So überrascht es auch nicht, dass Österreich das einzige Exemplar des Cupra Born zur physischen Präsentation in Wien bekam, während man in Resteuropa mit der Onlinepräsentation vorliebnehmen musste.

Aufgerufen am 15.06.2021 um 05:30 auf https://motor.sn.at/news/cupra-komplettiert-das-elektro-quartett-104573332

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