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Škoda Karoq: Eine "gute Haut" gegen den Alltagsstress

SN-Langzeittest: Der Škoda Karoq liebt es lieber gemächlich. Was durchaus seine Vorteile hat.

Beim SN-Langzeittest war der äkoda Karoq selten abgestellt. Er kam nicht nur im goldenen Herbst gut an.  SN/drob
Beim SN-Langzeittest war der äkoda Karoq selten abgestellt. Er kam nicht nur im goldenen Herbst gut an.

Es ist Zeit, Abschied zu nehmen von einem Auto, das die SN-Sportredaktion (und nicht nur die) ein halbes Jahr lang begleitet hat. Was die Kollegen in ihrer Meinung um den Zwei-Liter-Benziner Škoda Karoq 1,5 TSI vereint: Stress war bei keiner Ausfahrt ein Thema. Und das will etwas heißen. Während bei anderen Tests mit PS-Monstern der Druck beim Fahrverhalten unter Kollegen schon erheblich war, löste der Vielkönner mit seinen 150 knackigen PS keine Stressattacken aus. Alles war drin, alles war dran. Das Resümee kann sich deshalb sehen lassen: Der Karoq, der kleine SUV-Bruder des Kodiaq, ist ein angenehmer Begleiter auf jeglichem Terrain. Der "kleine Bär" hat durchaus seine Stärken und hat als Nachfolger des "Yeti" aus dem Hause Škoda diesen auf jeden Fall in Sachen Schönheit übertroffen.

Und nicht nur das. Das Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe fährt sich ruckfrei und weich. Das Umschalten auf einen höheren Gang könnte manchmal schneller gehen - zuweilen gibt es Verzögerungen, was auch das Beschleunigen beim Anfahren betrifft. Da braucht es einen gefühlvollen Gasfuß. Aber das ist ohnehin Jammern auf hohem Niveau, denn der Karoq lässt sich ruhig und gelassen pilotieren, wenn man so etwas mag. Und, bitte schön, mit unter sieben Litern Benzin im Test. Fast limousinengleich gleitet er mit den schnittigen und überarbeiteten Lichtelementen über den heimischen Asphalt. Es ist ein Gleiten und kein Hetzen. Inklusive Sonne im Gesicht mit dem elektrischen Glaspanoramadach - ein Extra, das sich bei journalistischen Ausfahrten auch glänzend angefühlt hat.

Praktisch ist der Innenraum. Sowohl für die Insassen in der zweiten Reihe als auch für eine vierköpfige Anreise ist genug Platz vorhanden. Der Karoq ist zwar mit 4,38 Metern um 31,5 Zentimeter kürzer als der große Bruder Kodiaq - das spielt aber keine Rolle, denn das Ladevolumen von 1630 Litern ist mehr als ausreichend.

Ein entsprechendes Zeichen für eine positive Bilanz sei noch erwähnt: Der Škoda Karoq war ständig im Einsatz. Die Frage "Ist der Schlüssel für den Karoq da?" wurde sehr häufig gestellt. Bei einem Langzeittest auch ein Qualitätsmerkmal.

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