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Neues Volkswagen-Laborzentrum für Batterien

Im Sinne der Elektromobilität hat Volkswagen kürzlich ein modernes Laborzentrum für die Entwicklung von und Forschung an Batteriezellen im deutschen Salzgitter eröffnet. Ab 2025 soll die Volkswagen-Einheitszelle vom Band laufen.

Das neue Laborzentrum in Salzgitter soll die Forschung und Entwicklung von Batteriezellen für Elektroautos vorantreiben. SN/fotomek - stock.adobe.com
Das neue Laborzentrum in Salzgitter soll die Forschung und Entwicklung von Batteriezellen für Elektroautos vorantreiben.

Das Elektroauto ist in den Augen vieler Experten das Auto der Zukunft. Das Herzstück dieses Fahrzeugs stellt seine Batterie dar: Nur, wenn sie leistungsfähig ist, kann sich das E-Auto weiter durchsetzen. Um an Batteriezellen für E-Autos zu forschen und in Folge eigene Batteriezellen zu entwickeln, hat Volkswagen nun ein modernes Laborzentrum in der deutschen Stadt Salzgitter gegründet.

Diese Labors sollen auf einer Fläche von zunächst 2500 Quadratmetern umfangreiche Zelltestprogramme mit bis zu 200 verschiedenen Analyseverfahren sowie die Entwicklung neuer Rezepturen ermöglichen. "Mit ihrer Ausstattung zählen die neuen Labors auf dem Gebiet der Zellforschung zu den modernsten Einrichtungen Europas", sagt Frank Blome, Leiter des Geschäftsbereichs Batteriezelle und Batteriesystem.

Erforschung, Analyse und Entwicklung von Zellmaterialien und -formaten für E-Autos

Das Zentrum in Salzgitter ist für die konzernweite Materialerprobung, Freigabeprüfungen, Qualitätssicherung und Serienüberwachung von Zellen für Elektroauto-Batterien zuständig, gibt Volkswagen bekannt. Aktuell seien von rund 500 Mitarbeitern des Center of Excellence (CoE) Batteriezelle in Salzgitter etwa 160 mit der Zellentwicklung beschäftigt. Bis Ende 2022 solle das CoE auf mehr als 1000 Mitarbeiter anwachsen, davon rund 250 Experten für die Erforschung, Analyse und Entwicklung von Zellmaterialien und -formaten. Um Batteriezellen zu prüfen, steht in Salzgitter eines der weltweit wenigen Rasterelektronenmikroskope zur Erkennung von Lithium zur Verfügung. Zur weiteren Ausrüstung gehört ein hochautomatisiertes Prüffeld, um beim schnellen Laden und Entladen Zellen auf Leistungsfähigkeit und Alterungserscheinungen hin zu testen. Im Test befinden sich unter anderem Zellen, die binnen zwölf Minuten von fünf auf achtzig Prozent Akkuleistung geladen werden können.

Das große Ziel laut Blome: "E-Fahrzeuge mit der größtmöglichen Reichweite, Ladeperformance, Nachhaltigkeit und Sicherheit zur Verfügung zu stellen."

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