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SUV: Auch Rolls-Royce und Aston Martin entwickeln einen SUV

Alle tun es. SUV bauen. Porsche, Bentley, Maserati, Lamborghini taten es. Und jetzt? Rolls-Royce und Aston Martin!

Ein Autobauer, der einen Verkaufserfolg landen will, entwickelt SUV. Alle haben es schon getan. Alle? Na ja, fast. Eines von Ferrari fehlt noch. Aber: Jetzt kommt auch noch der britische Automobiladel daher: Rolls-Royce und Aston Martin.

Rolls-Royce Cullinan

Rolls-Royce-Fahrer teilten in der Vergangenheit ein hartes Schicksal: Für ihre hoch geschätzten Preziosen Ghost, Wraith oder Dawn gibt es keine Anhängerkupplung. Sie waren gezwungen, ihre Boots- oder Pferdeanhänger von einem Range Rover oder Bentley Bentayga ziehen zu lassen. Doch Rettung ist nah: Bald beginnt die Auslieferung des Rolls-Royce Cullinan, mit dem sie ihre weitläufigen Besitztümer sogar jenseits von Feld-, Wald- und Schotterwegen bereisen können. "Überall hin und das vollkommen ohne Anstrengung" lautet das Versprechen. Erstmals in der 112-jährigen Geschichte des Unternehmens hat Rolls- Royce ein Fahrzeug mit Allradantrieb und Heckklappe im Programm, und vieles spricht dafür, dass es das erfolgreichste Modell in der Firmenhistorie werden wird. Es wird gemunkelt: 1000 Bestellungen lägen vor, Stückpreis (Basis) jenseits der 265.000 Euro für 5,3 Meter Länge, zwölf Zylinder, 571 PS, 850 Newtonmeter und 6,75 Liter Hubraum - und natürlich eine Anhängerkupplung und Allradantrieb. 2,66 Tonnen ist das Minimumgewicht, ach ja, und der Verbrauch soll bei rund 15 Litern liegen.

Aston Martin DBX

Bei Aston Martin ist man noch nicht ganz so weit, aber die Prototypen des nun offiziell DBX genannten SUV sind schon auf Testfahrt, in dezenter Tarnung durch die Wälder von Wales. Das dauert noch an bis zum geplanten Marktstart in einem Jahr (Q4/19), natürlich auch über Alpenpässe, durch die Wüsten des Mittleren Ostens, durch die Arktis und als letzte Prüfung über die Nordschleife des Nürburgrings. "Unser erstes SUV im Test zu sehen ist ein monumentales Kapitel unserer Geschichte", befand CEO Andy Palmer mit einigem Pathos.
Der Preis des Ersten aus St. Athan? Wohl nicht unter 200.000 Euro.

Quelle: SN

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